Madelief Hageman gegen Ann Akasha Ceuca: Favoritin kämpft sich ins Hauptfeld
Madelief Hageman gegen Ann Akasha Ceuca
Endstand: 6:4 / 7:5
Im ersten Spiel am Dienstag standen sich bei angenehmen Temperaturen und bedecktem Himmel die in der Qualifikation an sieben gesetzte Niederländerin Madelief Hageman und die Deutsche Ann Ahasha Ceuca (Sindelfingen) gegenüber. Es entwickelte sich ein enges, aber von vielen Fehlern geprägtes Spiel mit dem besseren Ende für die Favoritin.
Die 18 Jahre alte Deutsche war in der ersten Runde der Qualifikation am Montag gegen Rebeca Pereira aus Brasilien angetreten und überzeugte durch ihr variables Spiel. Sie punktete vor allem mit unangenehmen Rückhand-Slices und fiel durch ihre beidhändig geschlagene Vor- sowie Rückhand auf, mit der sie ihre Gegnerin immer wieder unter Druck setzen und schließlich mit 6 – 2 6 – 4 besiegen konnte.
Ceuca hat in diesem Jahr bereits acht Turniere gespielt, bei denen sie aber nie über die zweite Runde im Hauptfeld hinauskam. Mit der 22 Jahre alten Madelief Hageman traf die junge Deutsche am Dienstag nun auf eine unangenehme Gegnerin, die in der Weltrangliste mehr als 500 Punkte vor ihr steht und sich in diesem Jahr bei einigen Turnieren auf Sand immerhin bis ins Viertel- oder Halbfinale spielen konnte. Im Jahr 2023 trafen die beiden Spielerinnen im W 15 Turnier in Antalya in der Qualifikationsrunde aufeinander. Nach einem engen Match gewann die Niederländerin mit 7 – 6 5 – 7 10 – 8.In Bessungen hatte sie sich am Montag in Runde eins der Qualifikation glatt in zwei Sätzen ( 6 – 3 6 – 1) gegen die Schweizerin Aurora Zurmuehle durchgesetzt.
Ceuca entschied sich nach gewonnener Wahl für Aufschlag, geriet aber sofort in die Defensive gegen die spielerisch dominierende Niederländerin. Die Linkshänderin nutzte Fehler ihrer Gegnerin sofort aus und entschärfte mehr und mehr die unterschnittenen Rückhandbälle Ceucas. So baute sie im ersten Satz ihre Führung schnell auf 5:2 aus und auch wenn die Deutsche kämpfte, gelang es ihr nur sporadisch, ihr offensives Spiel mit starken Vorhand – Cross- oder Passierschlägen auf den Platz zu bringen. So entschied Hageman den ersten Satz mit 6 – 4 für sich.
Im zweiten Satz entwickelte sich ein enges, von vielen Fehlern und Breaks geprägtes Spiel. Ceuca kam besser ins Spiel, ließ sich aber trotz einer 3:1 Führung immer wieder in die Defensive drängen, aus der sie sich auch mithilfe ihrer unterschnittenen Rückhand nicht mehr befreien konnte. Hageman glich zum 3 :3 aus und Ceuca ließ Physiotherapeut Martin Bremer kommen, der ihren rechten Arm behandelte und anschließend das Handgelenk tapete. Die Sindelfingerin spielte danach tatsächlich besser und die Spiele waren hart umkämpft. Erst nach einer Stunde 42 Minuten zog die konstantere Spielerin verdient ins Hauptfeld ein.
(hei)























