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Erfahrung setzt sich durch

Mit taktischer Reife und großer Routine hat sich Titelverteidigerin von 2023, Tena Lukas (CRO), gegen die Argentinierin Carla Markus mit 6:3, 6:1 durchgesetzt. Die Kroatin variierte Tempo und Schlaglängen geschickt, ließ ihrer Gegnerin kaum eine Chance – und untermauerte damit eindrucksvoll ihre Ambitionen, auch in diesem Jahr wieder weit zu

Reifeprüfung

Fast wäre die Überraschung perfekt gewesen: Die erst 17-jährige Wildcard-Spielerin Francesca Parcelli (GER) forderte die favorisierte Diana Martynov (FRA) über drei Sätze, zweieinhalb Stunden, Regen und einen Sturz hinweg bis aufs Äußerste. Am Ende behielt die Routine der 25-Jährigen mit 6:2, 3:6, 6:4 die Oberhand – doch Parcelli hat ihre erste Reifeprüfung beim Tennis International eindrucksvoll bestanden.

„Allez, allez !“ zahlt sich aus

Der Blick auf die Anzeigetafel täuschte über weite Strecken: Mathilde Lollia (FRA) setzte sich gegen die lädierte Laetitia Pulchartova (CZE) zwar deutlich mit 6:1, 6:1 durch – tatsächlich musste die als Nummer zwei gesetzte Französin ihre druckvollen Grundschläge und die nötige Konstanz gegen die kämpferische Tschechin hart erarbeiten. Lollia zieht damit ins Hauptfeld des Tennis International Darmstadt ein.

Titelverteidigerin ohne Schwierigkeiten

Start nach Maß: Titelverteidigerin Francesca Curmi gewinnt ihre Auftaktpartie gegen Fernanda Labraña souverän mit 6:2, 6:2.
Frühes Break zum 3:0 im ersten Satz, ein 24-Schläge-Ballwechsel als Matchhighlight im zweiten – Curmi bleibt auf Titelkurs

Ein guter Aufschlag und Beharrlichkeit führen in die Hauptrunde

Im zweiten Quali-Duell des Dienstags lieferten sich Tilwith Di Girolami (BEL) und Lola Giza (GER) über fast zwei Stunden ein packendes Match auf Augenhöhe. Am Ende gaben der bessere Aufschlag und die größere Nervenstärke den Ausschlag: Die erst 19-jährige Giza setzte sich mit 6:4, 7:6 durch und zieht damit in die Hauptrunde des Tennis International Darmstadt ein.

Nervenschlacht: Bulatova kämpft sich gegen Groth ins Hauptfeld

Drei Sätze, ein Hüftproblem und jede Menge Selbstgespräche: Arina Bulatova und Georgina Groth lieferten sich auf dem Merck Court 5 einen Krimi mit ständigen Führungswechseln. Am Ende sicherte sich die Russin nach 4:6, 6:1, 3:6 den Einzug ins Hauptfeld – während sich ihre deutsche Kontrahentin im dritten Satz sichtlich verletzte.