Lola Giza gegen Kajsa Rinaldo Persson: Zweite Runde für Persson nach nervenaufreibendem Match
Lola Giza gegen Kajsa Rinaldo Persson:
Endstand: 3:6/ 5:7
Im letzten Centercourt-Spiel am Dienstag traf die im Hauptfeld an zwei gesetzte Schwedin Rinaldo Persson auf die Deutsche Lola Giza, die durch eine Wildcard ins Hauptfeld gekommen war.
Beide Spielerinnen starteten gleichermaßen schwer in ihr Spiel. Die Rallyes waren kurz und die Fehlerquote auf beiden Seiten hoch. Beim Stand von 2:2 fiel das erste Break für Persson. Bei eigenem Aufschlag jedoch unterliefen ihr drei aufeinanderfolgende, unerzwungene Fehler, sodass sich Giza das direkte Rebreak zum 3:3 holte.
Giza, die auf der Weltrangliste auf Rang 1.403 steht und somit mehr als tausend Plätze hinter ihrer Gegnerin, zeigte zu diesem Zeitpunkt keine Furcht, sondern Zuversicht und Selbstbewusstsein. Nahezu nach jedem Punkt zeigte sie selbstsicher die Faust.
Die Ralleys wurden nun länger und die Spielerinnen mutiger. Immer wieder setzten sie abwechselnd die Bälle auf die Linie. Besonders die Aufschläge wurden in dieser Phase des Matches entscheidend. Während Persson ihren ersten Aufschlag deutlich verbessern konnte und ihre Gegnerin damit immer wieder in die Defensive brachte, gelang dies Lola Giza weiterhin selten. So ging der erste Satz mit 3:6 an die in der Weltrangliste an 338 gesetzte Persson.
Der zweite Satz startete mit zwei überzeugenden Aufschlagspielen, in denen die Spielerinnen nicht einen einzigen Punkt der Gegnerin zuließen. Wiederholt ging Persson mit einem Break zum 1:3 in Führung, das sie jedoch erneut direkt wieder verlor.
Beim Stand von 3:3 ging das Match in die entscheidende Phase. Die Spiele wurden nun spannender, lebhafter und waren geprägt von längeren und noch kraftvolleren Rallyes. Beide Spielerinnen wurden variabler und einfallsreicher.
Beim Stand von 5:5 zeigte Persson noch einmal richtig gutes Tennis und drängte ihre Gegnerin ununterbrochen in der Defensive von Ecke zu Ecke. Giza war hiervon körperlich sichtlich erschöpft und lag nun 5:6 zurück. Bei Aufschlag Giza und einem Spielstand von 15:30 lag das Glück nicht auf ihrer Seite. Ein Netzroller, bei dem der Ball auf dem Netz zu tanzen schien, fiel auf Gizas Seite. Nun hieß es Matchball für Persson, den sie mit einem kraftvollen Winner auf die Außenlinie zum Matchgewinn verwandelte.
(joh)























