Diana Martynov gegen Eva Bennermann: Hart umkämpfter Dreisatz-Sieg
Diana Martynov gegen Eva Bennermann
Endstand: 2:6 / 6:4 / 3:6
Im Spiel auf dem Center-Court trafen zwei Spielerinnen aufeinander, die im WTA-Ranking knapp 500 Plätze voneinander trennen. Dabei stand die 17 Jahre alte Eva Bennermann aus Dortmund, die aktuell auf Platz 956 im Ranking geführt wird und es als Qualifikantin ins Hauptfeld geschafft hatte, der 24 Jahre alten Französin Diana Martynov gegenüber, die auf Nummer 465 gelistet ist.
Trotz dieses vermeintlichen Leistungsgefälles startete Eva Bennermann fulminant in den ersten Satz, überließ der vermeintlich leistungsstärkeren Französin kein einziges Spiel und führte deutlich mit 5:0. Trotz dieser klaren Führung steckte die Französin zu keinem Zeitpunkt auf, sondern kämpfte um jeden Ball. Ihre Bemühungen wurden zum Ende des ersten Satzes schließlich belohnt. Als bei Bennermann die Konzentration etwas nachließ, konnte Martynov ihr den Aufschlag erstmals abnehmen und, nachdem sie ihr eigenes Aufschlagspiel gewinnen konnte, auf 2:5 verkürzen. Trotzdem gewann die junge Deutsche den ersten Satz mit 6:2.
Im zweiten Satz hatte Bennermann plötzlich Probleme mit ihrem ersten Aufschlag, während Martynov variabler spielte und Stoppbälle einstreute. Weiterhin gab sie keinen Ball verloren und gewann das erste Spiel in diesem Satz zu Null. Die 17-Jährige behalf sich in dieser Phase, in der sie nach dem ersten Aufschlag suchte, mit gefährlichen Kick-Aufschlägen, mit denen ihr Gegenüber nicht zurechtkam. Sie pushte sich jedoch weiter und konnte der Deutschen, die einige Longline-Rückhand-Winner spielte, den Aufschlag zum 4:4 abnehmen. Nun war die Konzentration bei der 17-Jährigen weg und der Satz ging mit 4:6 verloren. Danach nahm sich die Deutsche eine kurze Auszeit, bevor es in den entscheidenden dritten Satz ging.
Im Entscheidungssatz brachte Bennermann ihr erstes Spiel mit Mühe durch und konnte Martynov später zum 1:2 breaken. Sie variierte nun mit Moonballs und anschließenden Stoppbällen, mit denen die Französin kaum zurechtkam. Dennoch musste sich die Deutsche jeden Ball mühsam erarbeiten. Beide Spielerinnen feuerten sich in dieser entscheidenden Phase des Satzes an. Der Sieg war nun eine Frage des Willens! Die junge Deutsche setzte sich durch und konnte den dritten Satz letzten Endes mit 3:6 für sich entscheiden. Ein hart umkämpfter, aber verdienter Sieg.
(mbou)























